ÜBER.

ZWISCHENREIZ. UND DER MENSCH DAHINTER.

ZWISCHENREIZ. UND DER MENSCH DAHINTER.

Schwarzweiß-Porträt von Tina Bennewitz

MICH HABEN MENSCHEN SCHON IMMER INTERESSIERT.

MICH HABEN MENSCHEN SCHON IMMER INTERESSIERT.

Nicht nur das, was sie tun. Sondern das, was darunter liegt.

Warum reagieren wir, wie wir reagieren? Was prägt uns? Was treibt uns an? Warum funktionieren manche Menschen wunderbar miteinander – und andere überhaupt nicht? Und warum verstehen wir manchmal ziemlich genau, was wir tun, und schaffen es trotzdem nicht, anders zu handeln?

Ich glaube, ich war schon immer ein Mensch, der verstehen wollte.

Dabei treffen in mir zwei Seiten aufeinander, die auf den ersten Blick vielleicht gegensätzlich wirken: eine sehr analytische und strukturierte – und eine intuitive, kreative und feinfühlige.

EIN ZIEMLICH ANDERER WEG ZUR PSYCHOLOGIE.

Viele Jahre meines Berufslebens habe ich in der Mode- und Textilbranche verbracht, zuletzt in Führungs- und Managementpositionen. Ich habe Produkte und Kollektionen entwickelt, Märkte und Trends analysiert, Teams geführt, Entscheidungen getroffen und Projekte vorangetrieben.

Dabei ging es für mich nie ausschließlich um Zahlen, Produkte oder Ästhetik.

Es ging immer auch um Menschen.

Denn Mode erzählt erstaunlich viel darüber, wie wir uns fühlen, wonach wir uns sehnen und wie wir uns selbst zeigen möchten. Farben, Formen und Materialien können Ausdruck einer Stimmung sein. Manchmal sogar einer Zeit.

Mich hat deshalb genauso interessiert, warum Menschen etwas wählen, wie das, was sie wählen.

IRGENDWANn ging es nicht mehr nur um das ergebnis.

Auch in der Führung war für mich irgendwann nicht mehr nur entscheidend: Wie erreichen wir ein Ziel? Sondern:

Was braucht jemand, um Verantwortung zu übernehmen? Was macht ein gutes Team aus? Warum blüht ein Mensch unter bestimmten Bedingungen auf und zieht sich unter anderen zurück? Diese Fragen haben meinen Blick verändert. Oder vielleicht waren sie auch einfach schon immer da.

WIE SCHAFFEN WIR EIN UMFELD, IN DEM MENSCHEN IHRE STÄRKEN TATSÄCHLICH ZEIGEN KÖNNEN?

WIE SCHAFFEN WIR EIN UMFELD, IN DEM MENSCHEN IHRE STÄRKEN TATSÄCHLICH ZEIGEN KÖNNEN?

KOPF. HERZ. UND ZIEMLICH VIEL DAZWISCHEN.

Ich mag Klarheit und Struktur. Ich analysiere gern, erkenne Zusammenhänge und möchte Dinge wirklich verstehen. Gleichzeitig habe ich ein großes Gespür für Zwischentöne, Ästhetik, Stimmungen und das, was zwischen Menschen passiert, obwohl niemand es ausspricht.

Genau diese Mischung interessiert mich.

Das Analytische und das Emotionale. Das Sichtbare und das, was darunter liegt. Das, was wir über uns wissen – und das, was wir manchmal erst bemerken, wenn wir genauer hinschauen. Heute beschäftige ich mich intensiver denn je mit Psychologie, menschlichem Verhalten und der Frage, wie unsere Erfahrungen unser heutiges Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.

Nicht, weil ich glaube, dass wir uns permanent optimieren oder jedes Verhalten psychologisch zerlegen müssen. Im Gegenteil.

MICH INTERESSIERT EINE PSYCHOLOGIE, DIE UNS NICHT KLEINER MACHT, SONDERN VERSTÄNDLICHER.

MICH INTERESSIERT EINE PSYCHOLOGIE, DIE UNS NICHT KLEINER MACHT, SONDERN VERSTÄNDLICHER.

Eine, die nicht zuerst fragt: Was stimmt mit mir nicht? Sondern häufiger: Was könnte hier eigentlich passieren? Und manchmal auch: Warum bin ich so geworden – und brauche ich das heute eigentlich noch?

AUS DIESER NEUGIER IST ZWISCHENREIZ. ENTSTANDEN.

Ein Ort für Gedanken über Menschen, Muster und das, was dazwischen passiert. Für psychologisches Wissen und Forschung. Für Beobachtungen aus dem echten Leben. Für Widersprüche, Zwischentöne und Fragen, auf die es nicht immer sofort eine eindeutige Antwort gibt. Nicht mit dem Anspruch, Menschen möglichst schnell zu erklären. Sondern mit der Lust, etwas genauer hinzusehen.

OHNE RÜSTUNG. ist die erste Editorial Series darin.

Eine Serie über unsere Schutzmechanismen, über Nähe und Distanz, über Verbindung und darüber, was passiert, wenn Menschen mit ihren Erfahrungen, Erwartungen und Mustern aufeinandertreffen. Und das ist erst der Anfang.

Denn ich glaube nicht, dass Menschen besonders interessant werden, wenn wir sie möglichst schnell erklären.

Denn ich glaube nicht, dass Menschen besonders interessant werden, wenn wir sie möglichst schnell erklären.

INTERESSANT WIRD ES MEISTENS GENAU DAZWISCHEN.

INTERESSANT WIRD ES MEISTENS GENAU DAZWISCHEN.

Tina

ZWISCHENREIZ.

Über Menschen. Muster. Und das Dazwischen.

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